Sechskantmuttern sind eine gängige Mutternart, die uns im Alltag häufig begegnet. Sie werden oft zusammen mit Schrauben und Bolzen verwendet und dienen als Verbindungselemente und Bauteile.
1. Gewöhnlicher Außensechskant – weit verbreitet, zeichnet sich durch hohe Anzugskraft bei gleichzeitig ausreichendem Arbeitsraum während der Montage aus.
2. Zylinderkopf-Innensechskant – die am weitesten verbreitete Schraubenart mit etwas geringerer Anzugskraft als Außensechskant. Sie lässt sich mit einem Innensechskantschlüssel bedienen und ist sehr einfach zu montieren. Sie findet in nahezu allen Konstruktionen Verwendung und sorgt für ein sauberes und ordentliches Erscheinungsbild. Zu beachten ist jedoch, dass häufige Verwendung den Innensechskant leicht beschädigen und eine Demontage unmöglich machen kann.
3. Innensechskantschraube mit Flachkopf – wird selten mechanisch eingesetzt, hauptsächlich im Möbelbereich, vor allem um die Kontaktfläche mit Holz zu vergrößern und das ästhetische Erscheinungsbild zu verbessern.
4. Sechskant-Stecknuss ohne Kopf – muss bei bestimmten Konstruktionen verwendet werden, z. B. bei Drahtseilkonstruktionen, die eine erhebliche Anzugskraft erfordern, oder an Stellen, an denen zylindrische Köpfe verdeckt werden müssen.
5. Nylon-Sicherungsmutter – eine Konstruktion mit in die Sechskantfläche eingebetteten Nylon-Gummiringen zur Verhinderung des Lösens des Gewindes, verwendet in leistungsstarken Maschinen.
6. Flanschmutter – dient hauptsächlich dazu, die Kontaktfläche mit dem Werkstück zu vergrößern; wird vorwiegend bei Rohrleitungen, Befestigungselementen und einigen Stanz- und Gussteilen eingesetzt.
7. Gewöhnliche Sechskantmuttern – die vielseitigsten und am häufigsten verwendeten Befestigungselemente.
Veröffentlichungsdatum: 30. Mai 2023







