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Untersuchung gängiger Werkstoffe für Verbindungselemente

15.11.2024

Die meisten Befestigungsmaterialien bestehen aus Stahl. Für Fachleute in der Befestigungsindustrie ist es unerlässlich, die Unterschiede, Unterschiede und Anwendungsbereiche zu kennen. Das Verständnis der verschiedenen Werkstoffe für Befestigungselemente ist entscheidend für die Auswahl des richtigen Materials für eine bestimmte Anwendung. Hier finden Sie einen Überblick über gängige Werkstoffe für Befestigungselemente, deren Zusammensetzung und typische Anwendungsbereiche:

 

I. Kohlenstoffstahl

ZusammensetzungKohlenstoffstahl besteht hauptsächlich aus Eisen mit einem geringen Anteil an Kohlenstoff (in der Regel weniger als 1,7 %) und manchmal anderen Elementen wie Mangan, Silizium oder Schwefel.

 

Noten: Baustahl (niedriggekohlter Stahl), mittelgekohlter Stahl, hochgekohlter Stahl.

Baustahl, auch als kohlenstoffarmer Stahl bekannt, hat einen Kohlenstoffgehalt von 0,10 % bis 0,30 %. Er lässt sich gut bearbeiten, beispielsweise durch Schmieden, Schweißen und Schneiden, und wird häufig zur Herstellung von Ketten, Nieten, Bolzen, Wellen usw. verwendet. Er umfasst die meisten gewöhnlichen und einige hochwertige Baustähle. Die meisten werden ohne Wärmebehandlung für technische Bauteile eingesetzt, einige hingegen für mechanische Teile, die nach dem Aufkohlen und anderen Wärmebehandlungen verschleißfest sein müssen.

 

Mittelkohlenstoffstahl ist ein Kohlenstoffstahl mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,25 % bis 0,60 %. Neben Kohlenstoff kann er auch geringe Mengen Mangan (0,70 % bis 1,20 %) enthalten. Je nach Produktqualität wird er in Baustahl mit normalem und hochwertigem Kohlenstoffgehalt unterteilt. Er lässt sich gut warmumformen und zerspanen, ist jedoch schlecht schweißbar. Festigkeit und Härte sind höher als bei niedrigkohlenstoffhaltigem Stahl, während Plastizität und Zähigkeit geringer sind. Mittelkohlenstoffstahl weist nach dem Anlassen gute mechanische Eigenschaften auf. Daher findet er in verschiedenen Anwendungen mit mittleren Festigkeitsanforderungen breite Verwendung. Neben seiner Verwendung als Baustoff wird er auch häufig zur Herstellung verschiedener Maschinenteile eingesetzt.

 

Hochkohlenstoffstahl, oft auch Werkzeugstahl genannt, hat einen Kohlenstoffgehalt von 0,60 % bis 1,70 % und kann gehärtet und angelassen werden.

 

Hauptverwendungszwecke und AnwendungsbereicheHäufig verwendet für allgemeine Befestigungselemente wie z. B. BolzenNüsse Schraubenund Bolzen. Sie bieten eine gute Festigkeit und sind kostengünstig. Oberflächenbehandlungen wie Verzinkung können angewendet werden, um die Korrosionsbeständigkeit zu verbessern.

 

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II. Edelstahl

ZusammensetzungEine Legierung aus Eisen, Chrom (Chromgehalt 12 % bis 30 %) und anderen Elementen wie Nickel, Molybdän und Stickstoff. Der Chromgehalt sorgt für ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit.

 

Chrom ist das Grundelement, das Edelstahl korrosionsbeständig macht. Ab einem Chromgehalt von etwa 1,2 % reagiert Chrom mit dem Sauerstoff im korrosiven Medium und bildet einen sehr dünnen Oxidfilm (Selbstpassivierungsfilm) auf der Stahloberfläche. Dieser verhindert die weitere Korrosion des Stahlgerüsts. Neben Chrom werden häufig Legierungselemente wie Nickel, Molybdän, Titan, Niob, Kupfer und Stickstoff verwendet, um die Anforderungen an die Struktur und die Eigenschaften von Edelstahl für verschiedene Anwendungsbereiche zu erfüllen.

 

Typen: Austenitisch (z. B. 201, 304, 316), Martensitisch (z. B. 410, 420), Ferritisch (z. B. 430, 446).

Hauptverwendungszwecke und AnwendungsbereicheEinsatzgebiete sind Bereiche, in denen Korrosionsbeständigkeit entscheidend ist, wie beispielsweise die Schifffahrt, die chemische Industrie und die Lebensmittelverarbeitung. Auch für Hochtemperaturanwendungen geeignet.

 

Edelstahl ist korrosionsbeständig und verursacht weder Lochfraß noch Rost oder Verschleiß. Er zählt zu den widerstandsfähigsten Metallen im Bauwesen. Dank seiner hohen Korrosionsbeständigkeit gewährleistet er die dauerhafte Stabilität von Bauteilen. Chromhaltiger Edelstahl vereint zudem mechanische Festigkeit mit hoher Dehnbarkeit und lässt sich daher leicht verarbeiten und herstellen.

 

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III. Legierter Stahl

ZusammensetzungEnthält im Vergleich zu Kohlenstoffstahl einen höheren Anteil an Legierungselementen (z. B. Chrom, Nickel, Molybdän, Vanadium), was Eigenschaften wie Festigkeit, Härte und Zähigkeit verbessert.

 

Erreicht der Chromgehalt in legiertem Stahl etwa 12 %, bildet sich dichtes Chromoxid auf der Stahloberfläche. Dies führt zu einer sprunghaften Änderung der Korrosionsbeständigkeit in oxidierenden Medien und verbessert diese erheblich. Elemente wie Chrom, Aluminium und Silizium verbessern die Oxidations- und Korrosionsbeständigkeit von Stahl gegenüber Hochtemperaturgasen. Ein Überschuss an Aluminium und Silizium beeinträchtigt jedoch die thermoplastischen Eigenschaften des Stahls. Nickel dient hauptsächlich der Bildung und Stabilisierung der Austenitstruktur, wodurch Stahl gute mechanische Eigenschaften, Korrosionsbeständigkeit und Verarbeitbarkeit erhält. Molybdän passiviert säurebeständigen Edelstahl schnell und verbessert dessen Korrosionsbeständigkeit gegenüber chloridhaltigen Lösungen und anderen nicht-oxidierenden Medien.

 

NotenNach dem Gehalt an Legierungselementen wird er in niedriglegierten Stahl (Gehalt 10%) unterteilt.

Hauptverwendungszwecke und AnwendungsbereicheWird verwendet in hochfesten Verbindungselementen für die Automobil-, Luft- und Raumfahrt- sowie Schwermaschinenindustrie, wo eine höhere Zugfestigkeit und Verschleißfestigkeit erforderlich sind.

 

IV. Kupfer

ZusammensetzungReines Kupfer oder Legierungen mit geringen Mengen anderer Metalle wie Zinn (Bronze) oder Zink (Messing).

 

Kupfer, ein Metall mit purpurrotem Glanz, hat eine Dichte von 8,92 g/cm³. Der Schmelzpunkt liegt bei 1083,4 ± 0,2 °C, der Siedepunkt bei 2567 °C. Kupfer zählt zu den ältesten von Menschen entdeckten Metallen und ist eines der reinsten Metalle. Es ist leicht hart, extrem zäh und verschleißfest. Zudem besitzt es eine gute Duktilität sowie eine gute Wärme- und elektrische Leitfähigkeit. Kupfer und einige seiner Legierungen sind korrosionsbeständig und in trockener Luft sehr stabil. In feuchter Luft bildet sich jedoch auf seiner Oberfläche eine grüne Schicht aus basischem Kupfercarbonat, die als Grünspan bezeichnet wird. Kupfer ist in Salpetersäure und heißer, konzentrierter Schwefelsäure löslich und in Salzsäure schwer löslich. Es wird leicht von Laugen angegriffen.

 

Hauptverwendungszwecke und AnwendungsbereicheKupfer und Messing sind bekannt für ihre hervorragende elektrische Leitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit. Befestigungselemente aus Kupfer und Messing werden häufig für elektrische Verbindungen und Anwendungen im Schiffbau eingesetzt.

 

V. Aluminium

ZusammensetzungReines Aluminium oder Aluminiumlegierungen, die Elemente wie Kupfer, Magnesium, Silizium oder Zink enthalten können.

 

Aluminium ist ein silberweißes, glänzendes Metall mit einer Dichte von 2,702 g/cm³, einem Schmelzpunkt von 660,37 °C und einem Siedepunkt von 2467 °C. Es besitzt eine gute Wärmeleitfähigkeit, elektrische Leitfähigkeit und Duktilität. Aluminium gilt als reaktives Metall, bildet jedoch an der Luft eine dichte Oxidschicht auf seiner Oberfläche, die weitere Reaktionen mit Sauerstoff und Wasser verhindert. Bei hohen Temperaturen reagiert es mit Sauerstoff und setzt dabei große Wärmemengen frei. Das Prinzip der Thermitreaktion findet Anwendung in der Produktion, beispielsweise beim Schweißen von Stahlschienen, beim Schmelzen von hochschmelzenden Metallen und bei der Herstellung von Pyrotechnik.

 

Hauptverwendungszwecke und AnwendungsbereicheLeicht und korrosionsbeständig, eignen sie sich ideal für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Schifffahrt. Aluminiumbefestigungselemente werden aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer nichtmagnetischen Eigenschaften auch im Bauwesen und in der Elektronik eingesetzt.

 

Standards

• ISO(Internationale Organisation für Normung): Stellt internationale Normen bereit, die weltweit gelten.

• GB(Guobiao, China National Standard): Chinesische nationale Normen.

• AUS (Deutsches Institut für Normung, German Institute for Standardization): German standards, widely recognized internationally.

• AISI/SAE(American Iron and Steel Institute / Society of Automotive Engineers): Amerikanische Normen, insbesondere für Stähle.

• ER (Japanische Industriestandards): Japanische Standards, die häufig in asiatischen Ländern verwendet werden.

 

Jedes Material besitzt spezifische Vorteile und wird anhand der jeweiligen Anwendungsanforderungen wie Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Temperaturbeständigkeit und Kosten ausgewählt. Die Wahl des geeigneten Materials und der passenden Güteklasse ist entscheidend, um die zuverlässige Funktion des Befestigungselements im vorgesehenen Einsatzbereich zu gewährleisten.

 


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