Verschiedene Klassifizierungen von Sicherungsmuttern

Die erste Methode besteht darin, zwei identische Muttern auf denselben Bolzen zu setzen und in der Mitte der beiden Muttern ein zusätzliches Drehmoment anzulegen, um die Bolzenverbindung zu verbessern.

Die zweite Mutter ist eine spezielle Sicherungsmutter, die zusammen mit einer Sicherungsscheibe verwendet werden muss. Diese spezielle Sicherungsmutter ist keine Sechskantmutter, sondern eine Rundmutter. Je nach Mutterngröße und Produktreihe des Herstellers befinden sich in der Mitte der Mutter 3, 4, 6 oder 8 Aussparungen. Diese Aussparungen dienen nicht nur als Kraftpunkt für das spezielle Anzugswerkzeug, sondern auch als Klemmfläche für die Sicherungsscheibe.

Die dritte Methode besteht darin, ein Gewindeloch um die Innenfläche der Mutter bis zur Gewindefläche des Innenlochs zu bohren (üblicherweise zwei Löcher, die in der Außenfläche im 90°-Winkel zueinander verlaufen). Dieses Gewinde dient zum Einschrauben einer Senkschraube mit kleinem Durchmesser. Dadurch wird die radiale und azimutale Kraft auf das Gewinde erhöht, um ein Lösen der Sicherungsmutter zu verhindern. Hochwertige, im Handel erhältliche Sicherungsmuttern sind auf der Innenfläche mit einem kleinen Kupferstück mit dem gleichen Gewinde wie die Sicherungsmutter versehen. Dies verhindert, dass die tangentiale Schraube das Gewinde der Sicherungsmutter berührt und dieses beschädigt. Diese Art von Sicherungsmutter wird zunehmend zur Befestigung von Lagerdeckeln rotierender Bauteile eingesetzt, beispielsweise zur Sicherung von Wälzlagern am Befestigungsende von Kugelgewindetrieben gegen Lösen.

Die vierte Art von Sicherungsmutter besteht aus zwei Teilen, die jeweils eine Nockenwelle überlappen. Da der Neigungswinkel der Keilkonstruktion im Inneren den Winkel der Mutterschraube übersteigt, greifen diese Komponenten fest ineinander. Bei Vibrationen bewegen sich die hervorstehenden Teile der Sicherungsmutter gegeneinander, wodurch die Stützkraft steigt und somit eine gute Blockierwirkung erzielt wird.

Die fünfte Methode ist die Konstruktion von Sicherungsmuttern. Durch die Verbesserung der Gewindestruktur im Konstruktionskonzept wird keine externe Klemmwirkung erzielt, wodurch der Anwendungsbereich im Vergleich zu den oben genannten Methoden breiter gefächert ist und die Anforderungen an die Umgebung deutlich geringer ausfallen. Es gibt verschiedene Arten von Sicherungsmuttern, beispielsweise Polyestermuttern und Flanschmuttern. Diese Sicherungsmuttern verhindern ein Lösen. Sie werden auf Schrauben, Bolzen usw. aufgeschraubt und fixieren diese so sicher, dass sie sich nicht lösen. Dadurch wird eine hohe Festigkeit und Zuverlässigkeit gewährleistet.


Veröffentlichungsdatum: 07.04.2023