Die Nietmutter

Die Nietmutter ist eine einteilige Rohrniete mit Innengewinde und Senkkopf, die montiert werden kann, während man ausschließlich von einer Seite des Paneels aus arbeitet.
Nietmuttern sind in Aluminium, Stahl, Edelstahl, Monel und Messing erhältlich.
Befestigungselemente sind in Aluminium, Stahl, Edelstahl, Monel und Messing erhältlich. „Am häufigsten wird verzinkter Stahl verwendet, aber wer besonders auf Korrosion achtet, kann Edelstahl wählen“, so Richard J. Kull, Leiter der Nietenabteilung bei PennEngineering. „Edelstahlnieten werden häufig bei Solaranlagen und anderen Außengeräten eingesetzt.“
Eine Befestigungsgröße deckt oft einen breiten Bereich an Klemmbereichen ab. Beispielsweise bieten die 0,42″ SpinTite-Nietmuttern von PennEngineering einen Klemmbereich von 0,02″ bis 0,08″. Die 1,45″ lange Nietmutter hat einen Klemmbereich von 0,35″ bis 0,5″.
Nietmuttern sind mit verschiedenen Kopfformen erhältlich. Der breite Frontflansch bietet eine große Auflagefläche. Dies verstärkt das Bohrloch und verhindert ein Bersten. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen kann Dichtmittel unter dem Flansch aufgetragen werden. Dicke Flansche dienen als Distanzstücke und erhöhen die Auszugsfestigkeit. Senk- und Flachköpfe ermöglichen eine bündige oder nahezu bündige Montage. Ein Keil oder eine Rändelung unter dem Kopf schneidet in das Gegenmaterial und verhindert das Mitdrehen der Nietmutter im Bohrloch.
„Keilköpfe eignen sich hervorragend für weiche Materialien wie Kunststoff, Glasfaser und Aluminium“, sagt Kuhl. „Nietmuttern sind jedoch geglüht und daher relativ weich. Keile sind bei Stahlteilen nicht sehr effektiv.“
Nietmuttern gibt es in verschiedenen Ausführungen. Standard-Nietmuttern sind zylindrisch und glatt, es gibt aber auch Varianten mit Schlitz, Vierkant und Sechskant. Alle diese Varianten dienen demselben Zweck: Sie verhindern, dass sich die Befestigungselemente in den Löchern drehen, insbesondere in weicheren Materialien wie Aluminium und Kunststoff.


Veröffentlichungsdatum: 25. Oktober 2022