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Warum Bimetall-Selbstbohrschrauben die erste Wahl für schwere Stahlkonstruktionen sind

05.01.2026

Definition von „Hochlast“ in realen Begriffen

In diesem Zusammenhang geht es bei „hoher Belastbarkeit“ nicht nur um das Gewicht, das die Schraube halten kann. Es geht auch um die Belastung, die beim Eindrehen entsteht. Man denke an Folgendes:

  • Bohren durch 12-Gauge (2,6 mm) oder dickere Baustahlpfetten

  • Durchdringend hochfester Stahl (wie z. B. S350GD) ohne vorgestanzte Löcher

  • Installationsprogramme laufen Hunderte von Schrauben pro Tagwo die Wärmeentwicklung zu einem echten Faktor wird

  • Verbindungen, die widerstehen müssen signifikante Auszugskraft durch Windauftrieb oder Scherkräfte aus strukturellen Bewegungen

Wenn Ihr Projekt diese Bedingungen beinhaltet, ist die Bohrleistung der Schraube genauso wichtig wie ihre Korrosionsbeständigkeit.


Wo Standard-Edelstahl-Selbstbohrmaschinen an ihre Grenzen stoßen

Dies ist ein Problem der Materialwissenschaft, kein Qualitätsproblem.

Austenitische Edelstähle (wie A2 oder A4) bieten eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit, sind jedoch relativ weich und neigen beim Bohren zur Wärmeentwicklung. Beim Bohren in dicke oder hochfeste Stähle:

  • Die Bohrerspitze schneidet langsam und erzeugt dabei übermäßige Reibungswärme.

  • Durch Hitze wird eine ohnehin schon mäßig harte Bohrspitze noch weicher.

  • Die Monteure müssen mehr Druck ausüben, was häufig zu abgebrochenen Spitzen oder beschädigten Sechskantantrieben führt.

Das Ergebnis ist ein verlassenes Loch, ein verschwendetes Befestigungselement und eine mangelhafte Verbindung, noch bevor das Gebäude dem ersten Sturm ausgesetzt ist.

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Die Bimetallkonstruktion: Eine Arbeitsteilung

Die Bimetalllösung ist einfach und zielgerichtet: Man verwendet für jede Aufgabe das richtige Material.

  • Der Bohrpunkt
    Hergestellt aus gehärtetem, wärmebehandeltem Kohlenstoff- oder legiertem Stahl. Es dient als Schneidwerkzeug – hart, scharf und in der Lage, Stahl schnell und mit minimaler Wärmeentwicklung zu durchdringen.

  • Der Körper und die Fäden
    Hergestellt aus korrosionsbeständigem Edelstahl. Nach der Installation ist dieses Bauteil der Umwelt ausgesetzt und gewährleistet eine langfristige Haltbarkeit.

Es handelt sich nicht um eine Oberflächenbeschichtung, sondern um eine dauerhafte, metallurgisch verbundene Struktur. Ein Teil dient zur Montage des Befestigungselements, der andere sorgt für dessen dauerhaften Halt.


Der Unterschied, den es vor Ort ausmacht

In der realen Installationspraxis bietet diese Konstruktion messbare Vorteile:

  • Schnellere Installation durch sauberere, effizientere Bohrungen

  • Weniger BrücheDank reduzierter Wärmeentwicklung und höherer Spitzenhärte

  • Besser vorhersagbares Drehmomentwodurch eine gleichmäßige Sitz- und Klemmkraft ermöglicht wird

  • Weniger Nacharbeitmit weniger defekten Löchern und saubereren Verbindungen

Bei groß angelegten Stahlbauprojekten reduzieren diese Einsparungen direkt den Arbeitsaufwand und das Installationsrisiko.


Wann man sie angeben sollte

Bimetall-Selbstbohrschrauben sind nicht für jede Anwendung notwendig. Sie eignen sich am besten für:

  • Primäre Stahlbauverbindungen, wie z. B. Konsolen oder Streben

  • Solarmontagesysteme zur Befestigung an Stehfalz- oder Trapezblechdächern

  • Metallgebäude in Regionen mit hohen Bemessungswindlasten

  • Anwendungen, bei denen die Substratdicke die Nennbohrkapazität der Schraube erreicht oder überschreitet

In solchen Szenarien wird die Zuverlässigkeit der Installation zu einem entscheidenden Leistungsfaktor.


Was bei der Beschaffung zu überprüfen ist

Die Bezeichnung „Bimetall“ allein garantiert keine Leistung. Fragen Sie bei der Auswahl von Lieferanten nach:

  • Zertifizierung der Bohrkapazität für bestimmte Stahlsorten und -dicken

  • Kernhärtedaten (zum Beispiel Rockwell-C-Werte) für den Bohrpunkt

  • Details zur Anleiheintegritäteinschließlich der Art und Weise, wie die beiden Metalle verbunden werden – Verfahren wie beispielsweise Reibschweißen werden häufig verwendet.

  • Einhaltung der Standardswie beispielsweise DIN 7504 und die entsprechenden Anforderungen an Korrosions- oder mechanische Prüfungen.

Diese Prüfungen tragen dazu bei, dass das Befestigungselement als System funktioniert und nicht nur auf dem Papier.


Abschluss

Die Auswahl von Befestigungsmitteln für schwere Stahlkonstruktionen ist ein Prozess des Risikomanagements. Bimetall-Selbstbohrschrauben beheben das Hauptrisiko: Montagefehler. Indem sichergestellt wird, dass das Befestigungsmittel der Belastung beim Eindrehen standhält, wird seine dauerhafte Funktion gewährleistet.

Für Ingenieure und Beschaffungsteams bedeutet dies, ein Verbindungselement zu spezifizieren, das als solches konzipiert ist. WerkzeugEs handelt sich nicht nur um ein korrosionsbeständiges Bauteil. Der etwas höhere Preis gilt nicht der Schraube selbst, sondern der Gewissheit einer sauberen, festen und zuverlässigen Verbindung vom ersten Bohrloch an.


Wir liefern hochwertige, individuell anpassbare Befestigungselemente für ein breites Spektrum an Projektanforderungen.

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