Um es klarzustellen: Im Jahr 2026 wird niemand mehr für das Versagen von Befestigungselementen entschuldigt.
Dünnere Materialien, engere Toleranzen und gnadenlose Zeitpläne haben jede Schraube und jeden Bolzen zu einem kritischen Bauteil gemacht. Dennoch hält sich eine gefährliche Angewohnheit hartnäckig: Befestigungselemente werden wie Massenware gekauft, wobei der niedrigste Preis im Vordergrund steht.
Diese Logik ist mittlerweile hinfällig.
Die tatsächlichen Kosten sind nicht auf der Rechnung aufgeführt. Sie tauchen erst später auf:
bei der Verzögerung, wenn eine Schraube durchdreht,
im Gerüst, das zum Austausch einer korrodierten Schraube benötigt wurde,
oder im Rahmen der Gewährleistungsforderung wegen eines Lecks, das durch eine mangelhaft spezifizierte Dichtung verursacht wurde.
In diesem Jahr werden nicht diejenigen Projekte termingerecht und im Budgetrahmen abgeschlossen, die die billigsten Befestigungsmittel verwendet haben, sondern diejenigen, die die durchdachtesten Spezifikationen erstellt haben.